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Existenzkiller Online-Poker?
TeNoLi am 26.08.2008 um 11:09 (UTC)
 Das Sat:1 Planetopia beschäftigte sich kürzlich mit der Fragestellung: "Existenzkiller Online Poker?"


In der Beschreibung hieß es: „Spielsucht ist kein neues Phänomen". Doch wer darunter leidet, konnte sich bisher für Casinos oder Spielbanken sperren lassen. Die immer weiter verbreiteten Online-Casinos nehmen Spielsüchtigen diese Möglichkeit. Mit verheerenden Folgen für die Betroffenen. PLANETOPIA zeigt Menschen, die durch Online-Poker alles verloren haben."

Die Einführung verwirrt. Gibt es wirklich so viele Opfer des geliebten Pokersports? Begünstigen die vielen Online-Casinos die Spielsucht vieler Menschen und sorgen für einen Krankheitsrückfall? Laut Meinung der Planetopia Redaktion anscheinend schon.

Es wird aus der Position eines Spielsüchtigen berichtet, der zunächst in deutschen Spielbanken sein Hab-und-Gut verspielte. Nachdem er dort gesperrt wurde, wich er auf ausländische und später auf Online-Casinos aus. Es ging bei ihm sogar soweit, dass die Scheidung drohte. Ein hartes Schicksal, dass wir nicht beschönigen wollen. Jedoch ist es Fakt, dass die Zahl der Spielsüchtigen eine Minderheit darstellen und Poker hier in ein falsches Licht gerückt wird. Positiv ist zumindest die Tatsache, dass auch Stefan Schüttler, Präsident des Bad Beat Berlin e.V., zu Wort kommen soll.
 

Sunday Million: Deutschland und Österreich in den Top 10
TeNoLi am 26.08.2008 um 11:08 (UTC)
 Jerome „tonijeromi" Evans hielt die deutsche Flagge hoch bei der zweiten PokerStars Sunday Million


Der 22 jährige Bremer schaffte den Sprung in die Top 10 und hatte beste Chancen auf den Sieg. Doch auf Platz 5 sollte Schluss für ihn sein, der zweite Sunday Million Titel (zuletzt gewann er das Turnier am 1. Juli, 2007) blieb aus. Jerome ging mit König, 10 suited All-In. Kontrahent Gambooooool legte zwei Dreien auf den Tisch und lag direkt vorn. Das Duell gestaltete sich unspektakulär. Nach dem Flop (Herz Bube, Herz 3, Karo Dame) komplettierte Gambooooool sein Set und schickte den deutschen Vertreter an die Rail.

Im Anschluss einigten sich die verbliebenen Teilnehmer auf einen Deal. $30.000 sollten zusätzlich an den Gewinner gehen. Nachdem avkid86 den Spieler Pokerbrat13 eliminierte, sorgte strahhh25 für das Aus von Gambooooool. Trotz der Rausnahme des deutschen Vertreters, kam er damit nur auf Rang 4.

Das Heads-Up entschied dann letztlich der Brite avkid86 für sich. $108.101 in Addition mit der Gewinnerprämie ergaben für ihn dann stattliche $138.101.
 

Everest Qualifikant schafft EPT-Sensation
TeNoLi am 26.03.2007 um 15:52 (UTC)
 Ein Traum eines jeden Online-Spielers ist wahr geworden. Everest-Qualifikant Christiano Blanco aus Rom hat beim EPT in Dortmund den 2. Platz belegt und 380.000 Euro Preisgeld abgeräumt.

Der Sportjournalist aus Rom spielt seit 7 Monaten bei Everest und gewann sein Turnierticket am 13. Dezember bei Everest-Poker.
Zuvor hatte er in seinem Leben nur zwei kleine Live-Turniere in Italien gespielt.

In Dortmund kam er schnell an den ersten Fernsehtisch, da mit Thang Duc Nguyen (GER) und Markus Golser (AUT) deutschsprachige Prominenz am Tisch vertreten war.

Ab Platz 48 wurde Preisgeld aus bezahlt und da Christiano den ganzen Tag keine ordentlichen Starthände bekam (das Beste war einmal QQ den ganzen Samstag) wurde er langsam „small stack“. Damit war er ein potenzieller Kandidat auf dem undankbaren 49. Platz auszuscheiden, zumal Jonny Lodden (NOR) eine aggressive Chipdominanz am Tisch ausstrahlte. Doch nach einer Stunde „hand-for-hand-play“ und viel Zittern war es geschafft, Christiano war im Geld.
Danach folgte ein aggressive Bravourleistung bei der er 6 Mal den Pott mit All-In stahl und danach eine Verdopplung als sein 7-7 gegen J-K hielt und kurze Zeit später sein K-J gegen 6-6 traf. Danach zeigte er solides Poker und schaffte es den Finaltag mit 424.000 Chips auf Platz 6 zu erreichen mit noch 13 verbleibenden Spielern.

Am letzten Tag gewann er dann früh eine entscheidende Hand. Mit Pik K-6 im Big Blind callte er einen Raise, da er glaubte Michael Mucklisch aus Nürnberg wollte nur seinen Blind stehlen. Auf dem Flop kamen zwei weiter Pik die Flush-Option war offen. Beide checkten, auf dem Turn keine weitere Hilfe und Christiano checkt in vordere Position. Michael spielt an und Christiano callte. Auf dem River kommt ein weiteres Pik. Christiano spielt leicht an und Michael Mucklisch geht sofort All-In. Beide haben ungefähr die gleiche Chipzahl und es kommt der Call. Der Deutsche zeigt Flush mit Bube hoch und Christiano gewinnt den Pott mit König hoch und ist unangefochtener Chipleader mit noch zehn Spielern im Turnier.

Am Finaltisch schwindet dann sein Chipstack und mit noch drei Spielern im Turnier, wartet er diszipliniert auf eine gute Hand um zu verdoppeln. Doch plötzlich geraten die beiden Chipleader Andreas Hoivold und Sebastian Ruthenberg aneinander und der Deutsche verliert bei einem Bluff fast alle Chips.

Kurze Zeit später ist er raus und Christiano kann seinen Stack nur eine Hand lang im Heads-Up halten, als er in Q-Q beim Sieger Hoivold läuft. Christiano gratulierte dem siegreichen Norweger mit einem zufriedenen Lächeln auf den Lippen und freute sich über 380.000 Euro unerwartetes, aber wohlverdientes Preisgeld. Das Everest-Team gratuliert dem charmanten Italiener zu seinem 2. Platz.
 

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